Sehenswürdigkeiten in Athen – Die 20 besten Aktivitäten

Hier sind die besten Sehenswürdigkeiten in Athen. Von der Akropolis und versteckten Vierteln bis zu Food-Touren und Rooftop-Bars. Aktualisiert mit Preisen und praktischen Tipps.

Sehenswürdigkeiten in Athen

Athen ist eine Stadt, die dich vom ersten Moment an in den Bauch trifft. Hier gibt es keinen Filter. Du gehst eine staubige Strasse mit Graffiti und Rollern entlang – und dann schaust du hoch, und da steht das Parthenon und leuchtet im Sonnenuntergang. Es ist 2.500 Jahre alt und sieht immer noch wahnsinnig beeindruckend aus. Athen ist chaotisch, laut und absolut fantastisch.

Hier sind meine besten Tipps für Sehenswürdigkeiten und Erlebnisse in der griechischen Hauptstadt.

1. Akropolis und Parthenon

Akropolis Athen

Fangen wir mit dem Offensichtlichen an. Die Akropolis ist der Grund, warum die meisten Menschen überhaupt ein Flugticket nach Athen buchen – und das zu Recht. Der Kalksteinfelsen mit dem Parthenon auf der Spitze ist schlicht und einfach eines der beeindruckendsten Dinge, die du je sehen wirst. Das Parthenon wurde im 5. Jahrhundert v. Chr. als Tempel für die Göttin Athena gebaut, und obwohl es die Jahre gezeichnet haben, ist es immer noch gewaltig.

Ein Ticket kostet 30 Euro für Erwachsene (der Preis stieg im April 2025, und es gibt keinen Winterrabatt mehr). Du musst ein Zeitfenster beim Onlinekauf wählen, und das empfehle ich dir dringend zu tun. Die Schlange am Eingang kann brutal sein, besonders mittags. Mein bester Tipp: Buch das früheste Zeitfenster und nutze den Südeingang an der Dionysiou Areopagitou – zwei Gehminuten von der Metrostation Akropolis entfernt. Der ist deutlich weniger überfüllt als der Haupteingang. Öffnungszeiten je nach Saison: Sommer (April bis Oktober) 08:00-20:00 Uhr, Winter 08:00-17:00 Uhr. Plane 1,5 bis 2 Stunden für den Besuch ein.

Buch eine geführte Kleingruppen-Tour auf der Akropolis mit Eintritt – das macht das Erlebnis deutlich besser, wenn ein Guide die Geschichten hinter den Tempeln erzählen kann.

2. Akropolis-Museum

Akropolismuseum Athen

Ehrlich gesagt: Dieses Museum ist genauso wichtig wie die Akropolis selbst. Es liegt am Fuss des Hügels und beherbergt über 4.000 Funde aus den Ausgrabungen. Das Gebäude selbst ist ein Erlebnis – du gehst buchstäblich auf Glasböden und kannst auf archäologische Ausgrabungen darunter hinabschauen.

Das Obergeschoss ist das Spektakulärste. Hier ist ein Nachbau des Parthenon-Frieses in voller Grösse, und durch die Fenster siehst du das echte Parthenon. Das Ticket kostet 15 Euro in der Hochsaison (April-Oktober) und 10 Euro in der Nebensaison.

Benutze in der Archaischen Galerie keine Kamera – das ist nicht erlaubt, weil die Skulpturen noch Reste ihrer originalen Bemalung haben.

3. Plaka – Athen’s ältestes Viertel

plaka athen Sehenswürdigkeiten

Plaka ist das älteste bewohnte Viertel Athens, und es fühlt sich an wie eine andere Welt als der Rest der Stadt. Die Autos sind (fast) verschwunden, und stattdessen findest du enge Kopfsteinpflastergassen, neoklassische Häuser mit blühenden Balkonen und kleine byzantinische Kirchen, die hinter den Ecken versteckt sind.

Spazier die Lysiou-Strasse entlang, wo der Duft von griechischem Kaffee und frisch gebackenen Teigtaschen in der Luft liegt. Plaka ist perfekt für eine Vormittagswanderung, bevor die Touristenbusse ankommen. Das Viertel liegt zwischen der Akropolis und dem Syntagma-Platz, sodass du beides zu Fuss in unter 15 Minuten erreichst. Es gibt viele Souvenirläden hier – die meisten sind überteuert, aber der Flohmarkt in Plaka ist tatsächlich recht charmant, wenn du auf alte Drachmen-Münzen und Tavli-Brettspiele stehst.

Wenn du mitten im Geschehen wohnen willst, schau dir die Hotels im Plaka-Viertel an. Die Lage ist kaum zu übertreffen.

Schau auch in meinen Guide zu Wo übernachten in Athen – die besten Stadtteile und Hotels mit weiteren Empfehlungen.

4. Anafiotika – das versteckte Inseldorf

Anafiotika Athen

Das ist einer dieser Tipps, die eigentlich nur Einheimische kennen – und jetzt kennst du ihn auch. Anafiotika ist eine kleine Ansammlung weiss verputzter Häuser, die sich an die Nordseite des Akropolis-Hügels schmiegen. Es fühlt sich buchstäblich an wie eine griechische Insel mitten in Athen.

Die Geschichte dahinter ist fantastisch: In den 1830er Jahren kamen Bauarbeiter von der kleinen Insel Anafi (die heute etwa 271 Einwohner hat), um den Königspalast zu bauen. Sie vermissten ihre Insel, also bauten sie eine Miniaturversion davon – komplett mit weiss verputzten Fassaden, blauen Türen und blühenden Innenhöfen.

Heute stehen noch 45 Häuser, aber das reicht, damit du das Gefühl hast, in eine Zeitkapsel eingetreten zu sein. Geh einfach die Treppen von Plaka hinauf und folge den engen Gassen. Es gibt keine Schilder, keine Tickets, keine Warteschlangen. Nur du und stille Strassen mit Basilikumduft.

5. Wachablösung am Syntagma-Platz

Die Wachablösung am Syntagma-Platz

Vor dem griechischen Parlament am Syntagma-Platz stehen Evzone-Soldaten Wache am Grab des Unbekannten Soldaten. Jede Stunde findet ein Wachablösung mit einer ganz besonderen Zeremonie statt, bei der die Soldaten in ihren traditionellen Uniformen (mit Pompon-Schuhen und allem) einen synchronisierten Marsch aufführen.

Aber sonntags um 11:00 Uhr solltest du wirklich dabei sein. Dann gibt es eine vollständige Parade mit einem ganzen Zug Soldaten, die mit Musikkorps zum Grab marschieren. Es ist kostenlos, farbenfroh und eines der meistfotografierten Ereignisse in Athen.

Komm 15-20 Minuten früher, um einen guten Platz zu bekommen. Der Syntagma-Platz ist auch ein guter Ausgangspunkt, um die Ermou-Strasse entlangzugehen – Athens wichtigste Einkaufsstrasse.

6. Die antike Agora und der Hephaistos-Tempel

Agora und Tempel des Hephaistos, Athen

Viele Touristen begnügen sich mit der Akropolis und verpassen die antike Agora komplett, die direkt darunter liegt. Das ist schade, denn hier spielte sich das eigentliche Leben im alten Athen ab. Die Agora war der Marktplatz, das Gerichtsgebäude und der soziale Treffpunkt der Stadt. Sokrates diskutierte hier. Die Demokratie wurde hier praktiziert.

Der Hephaistos-Tempel am Rand der Agora ist tatsächlich besser erhalten als das Parthenon. Er ist nahezu vollständig und gibt dir ein viel besseres Gefühl dafür, wie ein antiker griechischer Tempel tatsächlich aussah. Seit das Kombi-Ticket im April 2025 abgeschafft wurde, muss du ein separates Ticket für die Agora kaufen. Preise und Öffnungszeiten auf der Website des griechischen Kulturministeriums.

7. Monastiraki-Platz und Flohmarkt

Monastiraki-Platz und Flohmarkt

Monastiraki ist das pulsierende Herz Athens. Der Platz ist nach dem kleinen Kloster (jetzt Kirche) benannt, das in der Mitte liegt, und von hier aus siehst du die Akropolis im Hintergrund. Am Sonntag explodiert das Gebiet in einem riesigen Flohmarkt, wo du alles von Vintage-Schallplatten bis zu handgemachtem Schmuck und antiken Münzen findest.

Aber Monastiraki ist auch an einem ganz normalen Tag fantastisch. Hol dir einen Souvlaki von einem der Stände (probier Thanasis am Platz – der ist legendär) und setz dich auf eine Bank mit Blick auf die Akropolis. Abends summt der Platz von Strassenkünstlern und Live-Musik.

Von hier aus ist es auch ein kurzer Spaziergang ins Psyrri-Viertel und zum Varvakios Zentralmarkt.

8. Psyrri – Street Art, Bars und Nachtleben

Psyrri

Psyrri ist Monastirakis cooler älterer Bruder. Das Viertel war einmal ein heruntergekommenes Industriegebiet, ist aber heute eines der spannendsten in Athen. Die Strassenkunst ist beeindruckend – ganze Gebäude sind mit farbenfrohen Wandmalereien lokaler Künstler bedeckt. Und abends verwandeln sich die engen Gassen des Viertels in ein Festival aus Rooftop-Bars, kreativen Meze-Restaurants und Cocktailbars.

Der Iroon-Platz ist der Treffpunkt des Viertels, wo alle Generationen bis tief in die Nacht zusammenkommen. Schau auch beim exzentrischen Little Kook Café vorbei, das je nach Saison sein Thema wechselt – Instagram-Gold, auch wenn du keinen Kaffee magst. Und wenn du die echte Athener Foodszene erleben willst, geh die Athanais-Strasse hoch zum Varvakios Zentralmarkt – Athens Antwort auf einen riesigen Lebensmittelmarkt, wo lokale Köche und Hausfrauen um das beste Fleisch, Fisch und Gemüse kämpfen.

9. Food-Tour durch Athens Strassen

Food tour Athen

Griechisches Essen ist weit mehr als Gyros und Moussaka (obwohl beides fantastisch ist). Eine Food-Tour ist eine der besten Möglichkeiten, Athen zu erleben, weil sie dich an Orte bringt, die du alleine nie finden würdest. Du probierst Koulouri (Sesamringe), Spanakopita (Spinattasche mit Feta), Loukoumades (griechische Mini-Donuts mit Honig) und natürlich echten Souvlaki von lokalen Ständen.

Ich empfehle eine Food-Tour, die dich durch Monastiraki, Psyrri und rund um den Zentralmarkt führt.

Diese beliebte Food-Walking-Tour dauert 3,5 Stunden und umfasst 8-10 Kostproben. Komm hungrig. Im Ernst.

10. Areopag-Fels – der beste Ausblick in Athen

Areopagus Felsen
Die Aussicht vom Areopag-Felsen

Hier ist mein ehrlichster Tipp für das beste kostenlose Erlebnis in Athen: Geh bei Sonnenuntergang auf den Areopag-Fels (auch Mars-Hügel genannt). Es ist ein grosser glatter Felsblock direkt unter der Akropolis, und der Ausblick ist einfach absurd schön. Du siehst ganz Athen sich unter dir ausbreiten, mit der beleuchteten Akropolis dahinter.

Der Fels ist niedrig genug, dass der Aufstieg nur fünf Minuten dauert, und er ist vollkommen kostenlos. Am Abend sitzen Einheimische und Touristen Seite an Seite mit Wein und Snacks und geniessen den Sonnenuntergang. Vorsicht – der Fels ist durch Millionen von Füssen glatt poliert, also geh behutsam, besonders wenn es geregnet hat.

Den Eingang findest du direkt beim Haupteingang der Akropolis an der Theorias-Strasse.

11. Zeus-Tempel (Olympieion)

Tempel des Zeus (Olympieion)

Dieser Tempel war einst der grösste in der gesamten antiken Welt. Der Bau begann im 6. Jahrhundert v. Chr., aber es dauerte über 600 Jahre, ihn fertigzustellen – erst unter dem römischen Kaiser Hadrian wurde er schliesslich vollendet. Heute stehen noch 15 der ursprünglich 104 Riesensäulen, und sie sind beeindruckend. Jede Säule ist 17 Meter hoch.

Der Tempel liegt einen kurzen Fussmarsch von der Akropolis entfernt, direkt beim berühmten Hadriansbogen, der die Grenze zwischen dem antiken Athen und Hadrians neuer Stadt markierte. Nach der Abschaffung des Kombi-Tickets ist ein separates Ticket erforderlich.

12. Panathenäisches Stadion (Kallimarmaro)

Panathinaiko Stadion (Kallimarmaro)

Das hier ist das einzige Stadion der Welt, das ausschliesslich aus weissem Marmor gebaut wurde. Es ist uralt – es wurde 330 v. Chr. erbaut und 144 n. Chr. in Marmor umgebaut. Aber es ist vor allem bekannt dafür, die Eröffnungs- und Abschlusszeremonie der ersten modernen Olympischen Spiele von 1896 beherbergt zu haben. Und 2004 wurde es erneut für die Olympischen Spiele genutzt.

Du kannst auf der Strecke umhergehen und an derselben Stelle stehen, wo Athleten vor über 2.000 Jahren standen. Unter der Tribüne gibt es auch ein kleines Museum über die Olympischen Spiele. Das Stadion ist noch immer die Ziellinie des klassischen Athen-Marathons. Aktuelle Preise und Öffnungszeiten auf der offiziellen Website des Stadions.

13. Lycabettus-Hügel

Lycabettus Hügel

Wenn du einen Panoramablick über ganz Athen willst (und an einem klaren Tag bis zum Meer und den Saronischen Inseln), dann ist der Lycabettus-Hügel der richtige Ort. Mit 277 Metern ist er der höchste Punkt Athens, und die Aussicht von der Spitze ist spektakulär – besonders bei Sonnenuntergang.

Du kannst zu Fuss hinaufgehen (von Kolonaki etwa 30-45 Minuten) oder die Standseilbahn nehmen. Oben findest du die kleine weiss verputzte St.-Georgs-Kirche und ein Restaurant mit Aussicht. Die Seilbahn fährt von der Aristippou-Strasse in Kolonaki ab. Gute Schuhe anziehen – der Weg ist uneben.

14. Nationales Archäologisches Museum

Nationales Archäologiemuseum

Wenn du neben dem Akropolis-Museum nur Zeit für ein Museum hast, wähle dieses. Das Nationale Archäologische Museum ist eines der bedeutendsten Museen der Welt für antike griechische Kunst und Kultur. Die Sammlung ist riesig – von der goldenen Agamemnon-Maske bis zu wunderbaren Bronzeskulpturen und Keramiken, die Tausende von Jahren alt sind.

Das Museum liegt im Exarchia-Viertel, etwas nördlich vom Zentrum. Plane mindestens 2-3 Stunden ein, wenn du es richtig sehen willst. Es ist eine perfekte Alternative an einem Regen- oder Hitzetag.

15. Exarchia – das alternative Athen

Exarchia ist Athens umstrittenster Stadtteil – und genau deshalb ist er spannend. Es ist das Universitätsviertel, voll mit Studenten, Künstlern, Buchhändlern, Vinyl-Läden und alternativen Bars. Strassenkunst ist überall, und die Atmosphäre ist völlig anders als in den polierten Touristengebieten.

Das Viertel ist bekannt für seinen politischen Aktivismus und seine Boheme-Stimmung. Hier findest du günstiges und fantastisches Essen, einzigartige Cafés und ein Nachtleben, das spät beginnt und sehr spät endet. Der Exarchia Farmers‘ Market am Samstag ist ein Erlebnis für sich.

Sei dir nur bewusst, dass das Viertel etwas rauer sein kann, und es gibt gelegentlich Demonstrationen.

16. Filopappos-Hügel

Filopappos Hügel

Lass mich dir etwas Zeit sparen: Wenn du die ikonische Aussicht auf die Akropolis willst, die du von allen Postkarten kennst, musst du hierher. Der Filopappos-Hügel liegt südwestlich der Akropolis und bietet den besten frontalen Blick auf das Parthenon.

Der Aufstieg dauert 15-20 Minuten auf einem Pfad zwischen Pinien und Olivenbäumen. Oben findest du das Filopappos-Denkmal aus dem 2. Jahrhundert. Der beste Zeitpunkt ist am späten Nachmittag, wenn die Sonne tief steht und die Akropolis in goldenes Licht taucht.

  • Freier Eintritt, keine Tickets nötig.

17. Kap Sounion und Poseidon-Tempel

Kap Sounion und der Poseidon-Tempel

Okay, das ist technisch gesehen nicht in Athen, aber es ist einer der besten Tagesausflüge, die du von der Stadt aus machen kannst. Kap Sounion liegt etwa 70 km südöstlich von Athen, an der südlichsten Spitze der Attika-Halbinsel. Hier thront der Poseidon-Tempel auf einem Felsen 60 Meter über dem Ägäischen Meer.

Der Tempel stammt aus dem Jahr 444 v. Chr. und die Aussicht ist atemberaubend – besonders bei Sonnenuntergang, wenn das Meer hinter den weissen Marmorsäulen die Farbe wechselt. Die Küstenfahrt dorthin ist selbst ein Erlebnis, mit schönen Stränden und Küstenstädtchen unterwegs.

Buch einen Halbtagesausflug nach Kap Sounion, wenn du kein Auto gemietet hast.

18. Rooftop-Bars mit Akropolis-Blick

Dachterrassenbars mit Blick auf die Akropolis

Athen ist die beste Stadt der Welt für Rooftop-Bars. Der Grund ist einfach: Egal in welche Richtung du schaust, es besteht eine gute Chance, die Akropolis zu sehen. Ein Cocktail mit dem beleuchteten Parthenon im Hintergrund ist eines jener Erlebnisse, an die du dich erinnerst.

A for Athens am Monastiraki-Platz ist die bekannteste (und touristischste). Wenn du etwas mehr lokale Atmosphäre willst, probier die Rooftop-Bars in den Vierteln Koukaki oder Thissio. Die Preise sind Athen-Preise – also weit günstiger als in Berlin. Rechne mit 10-14 Euro für einen Cocktail mit dem besten Ausblick der Stadt.

Wenn du in einem Hotel mit Rooftop-Bar und Akropolis-Blick wohnen willst, schau dir die Hotels rund um Monastiraki an.

19. Stavros Niarchos Foundation Cultural Center

Wenn du eine Pause von antiken Ruinen brauchst (das passiert uns allen), geh zum Stavros Niarchos Foundation Cultural Center. Es ist ein modernes architektonisches Meisterwerk, entworfen von Renzo Piano, und beherbergt ein Opernhaus, eine Nationalbibliothek und einen fantastischen Park mit Meeresblick.

Der Park ist kostenlos und perfekt für einen ruhigen Nachmittag. Es gibt Springbrunnen, labyrinthische Gärten und einen künstlichen Kanal, wo Kinder (und Erwachsene) mit Modellbooten spielen können. Im Sommer gibt es kostenlose Konzerte und Events. Es liegt etwas ausserhalb des Zentrums bei Kallithea, ist aber leicht mit Bus oder Metro erreichbar. Schau auf ihrer Website nach aktuellen Veranstaltungen.

20. Ein Tag an der Athener Riviera

Voula Athen
Voula Beach

Die wenigsten wissen es, aber Athen hat eine Küste. Die Athener Riviera erstreckt sich von der Faliro-Bucht bis nach Vouliagmeni und weiter nach Kap Sounion. Hier findest du Strandclubs, Fischrestaurants am Wasser und eine völlig andere Stimmung als im Zentrum.

Der Vouliagmeni-See ist ein natürliches Thermalbecken, umgeben von Felsen und Grün – perfekt für ein Bad. Und wenn du einfach Sand zwischen den Zehen willst, gibt es entlang der ganzen Küste schöne Strände. Die Tramlinie fährt vom Syntagma-Platz den ganzen Weg bis zur Küste, du brauchst also kein Auto. Es ist die perfekte Ergänzung zu einer Woche mit Tempelruinen und Museen.

Praktische Reisetipps für Athen

U-Bahn Athen

Tickets: Das alte Kombi-Ticket für Athens archäologische Stätten wurde leider im April 2025 abgeschafft. Du musst jetzt für jeden Ort separate Tickets kaufen. Bestell online im Voraus bei Hellenic Heritage, um Warteschlangen zu vermeiden. Die Akropolis erfordert eine Zeitfenster-Buchung.

Transport: Die Metro in Athen ist günstig, effizient und deckt die meisten Sehenswürdigkeiten ab. Linie 2 (rot) hält an der Station Akropolis.

Hitze: Im Sommer kann Athen extrem heiss werden (über 40 Grad sind nicht ungewöhnlich). Die Akropolis hat 2025 während Hitzewellen sogar mittags geschlossen. Plane deine Outdoorbesuche früh morgens oder am späten Nachmittag. Nimm überall Wasser mit.

Wann reisen? Frühling (April-Juni) und Herbst (September-November) sind die besten Reisezeiten. Das Wetter ist perfekt, die Preise niedriger und es gibt weniger Touristen. Juli und August sind heiss und voll.

Geld: Athen ist generell günstiger als die meisten westeuropäischen Hauptstädte. Ein solider Souvlaki kostet 3-4 Euro, ein Bier in einer Bar 4-6 Euro, und ein ordentliches Abendessen für zwei gibt es ab 40-50 Euro.

Ich wünsche dir eine tolle Reise nach Athen.